Top 7 der Gesellschaftsspiele für Spaß mit Freunden und Familie

1 . Dixit

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Kern des Spiels sind poetische Kärtchen, die an die Mitspieler verteilt werden. Ein Spieler (Spieler 1) beschreibt mit einem kurzen Satz oder Titel eine seiner Karten (z.B. Karte 1: „Eins werden mit der Musik“). Die Beschreibung sollte nicht zu gut und nicht zu schlecht sein, denn anschließend wählt jeder Spieler aus seinen Karten eine aus, die ebenfalls auf die Beschreibung passen könnte, und legt sie verdeckt zur ebenfalls verdeckten Karte von Spieler 1. Anschließend werden die Karten gemischt, aufgedeckt und jeder Spieler vergibt Punktechips an die Karte, von der er denkt, dass es die Originalkarte von Spieler 1 war. Punkte gewinnt, wer andere mit seiner Karte auf die falsche Fährte locken könnte und Spieler 1, wenn er genau einen Spieler davon überzeugen konnte, einen Punkt auf seine Karte zu legen. Hört sich ein wenig kompliziert an, spielt sich aber gut.

 

2 . Concept

Spiel des Jahres

Ein Spiel, das ich mit großem Spaß schon Nächte durchgespielt habe. Das letzte Mal, als ich meinem Mitspieler „Ein schlechtes Gewissen haben“ auf dem Brett legen musste. Spieler 1 zieht eine Karte und findet dort Begriffe und Redewendungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Im Grunde, kann man sich auch irgendetwas ausdenken. Von „Hund“, über „Michael Jackson“ und „Schneewittchen“ bis zu „sich mit fremden Federn schmücken“ ist alles möglich. Spieler 1 muss nun erreichen, dass die anderen Spieler den Begriff oder die Wendung erraten, indem er Spielsteine auf verschiedene Konzepte legt (siehe Spielbrett). Hund könnte z.B. so aussehen: Hauptkonzept (grünes Fragezeichen) ist „Tier“, dann könnte man noch Spielsteine auf den lachenden Smiley legen, auf „schnell“, auf die Farben „braun“, „schwarz“ und „weiß“ usw.

 

3 . Tabu / Aktivity

Diese Spiele spiele ich meistens völlig ohne Spielkarten oder Zubehör. Man kann sich auch selbst Begriffe ausdenken oder ein Spieler vergibt die Begriffe und ein anderer muss seine Gruppe dazu bringen, ihn zu erraten. Entweder indem er den Begriff oder die Wendung zeichnet oder pantomimisch darstellt oder umschreibt, ohne den Begriff selbst zu benutzen. Da die letzte Variante die einfachste ist, kann man sie entweder schwächeren Spielern oder Kindern überlassen oder man greift doch auf die Tabukarten zurück, auf denen 5 verbotene Wörter notiert sind, die man nicht für die Beschreibung verwenden darf.

 

4 . Vektorrennen

Vektorrennen

Ein einfaches und doch aufregendes Zettelspiel. Im Grunde ist es ein Wettrennen, nicht mit Autos sondern mit Vektoren. Man zeichnet zunächst eine beliebige, möglichst kurvige Rennstrecke. Dann beginnt ein Spieler mit einem Vektor, der nicht länger sein darf als ein Kästchen (siehe Spieler blau). Spieler grün tut es ihm gleich. Ab jetzt kann jeder Spieler zwischen 9 nächsten Positionen entscheiden (siehe Bsp. 1 + 2). Man setzt gedanklich den letzten Pfeil an der Spitze noch einmal an. Bsp. 1: An die Spitze wird ein Pfeil mit einer Kästchenlänge gesetzt. Bsp. 2: An die Spitze wird ein Pfeil mit zwei Kästchen nach rechts und drei nach oben gesetzt. Die neue Spitze bildet den Mittelpunkt von neun ansteuerbaren Punkten, von denen man sich einen auswählt. So kann man beschleunigen, abbremsen und lenken – aber eben nur in einem bestimmten Rahmen. Im obigen Spiel hat Spieler blau zu stark beschleunigt und ist aus der Kurve geflogen. Gewonnen hat der Spieler, der zuerst ins Ziel einschießt.

 

5 . Zahlen verbinden

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Sehr simples Spiel. Spieler 1 (grün) schreibt eine 1 und kreist sie ein, dann eine 2, kreist die ebenfalls ein und verbindet die beiden Zahlen. Spieler blau schreibt eine 3, kreist die ein und verbindet sie mit der 2. So fährt man fort bis zu z.B. 11 oder auch mehr Zahlen. Die letzte Zahl muss wieder mit der ersten verbunden werden usw.. Die Spieler wechseln sich ab. Verloren hat, wer eine andere Linie berührt. Die Kreise mit den Zahlen können allerdings beliebig durchkreuzt werden, ja quasi als Durchgänge und Kreuzungen benutzt werden. Je weiter das Spiel voranschreitet, desto enger beieinander liegen die Linien.

 

6 . Schiffe versenken

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Klassisches, spannendes Zettelspiel. Jeder der zwei Spieler platziert verdeckt vor dem anderen seine vier Schiffe in dem Gitter. Nun gibt man abwechselnd „Schüsse“ (z.B. A6) ab und versucht dabei, die Schiffe des Gegners zu treffen („Treffer“) und schließlich zu versenken („versenkt“). Die Treffer oder Nichttreffer beim Gegner trägt man sich in sein zweites Feld ein.

 

7 . Stadt, Land, Fluss … und Abwandlungen

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Auch ein Klassiker. Per Zufall wird ein Buchstabe des ABCs ausgewählt und für jede Kategorie ein Begriff mit diesem Anfangsbuchstaben gesucht. Der erste, der alle ausgefüllt hat, schreit Stopp, dann müssen alle mit dem Schreiben aufhören und die Begriffe werden vorgelesen. Haben mehrere Spieler denselben Begriff bei einer Kategorie, gibt es 10 Punkte, hat man einen einzigartigen, gibt das 20 und hat man als einziger überhaupt einen Begriff für eine Kategorie gefunden, gibt das 30 Punkte, die am Ende alle zusammengezählt werden. Gewonnen hat natürlich der mit den meisten Punkten. Das Spiel funktioniert mit Stadt, Land, Fluss, Name, Essen, Trash … mit allem, was man möchte.

 

 

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