Die Klimaherausforderung – Lifehacks für einen klimafreundlichen Alltag

Um Missverständnisse zu vermeiden : Ja, die Politik hat einen großen Job bei dieser Aufgabe und wir müssen auf durch die Freitagsdemos Druck machen! Aber man kann auch gleichzeitig von der anderen Seite anfangen und eine klimafreundliche Lebensweise, so gut wie es eben in diesem System geht, umsetzen und verbreiten. So kann man etwas Zeit gewinnen und mancher Verzicht ist im besten Falle temporär, so lange eben bis dafür eine klimafreundliche Alternative gefunden wurde.

Grundsätzlich gilt: Alles ist auf Konsum getrimmt, das klimafreundlichste Produkt ist aber eben kein Produkt. Fast jedes Produkt wird mit CO2-Emissionen hergestellt oder transportiert. Der Spaß am Shoppen muss sich wandeln in einen Spaß am Wegstreichen. Hier eine Liste. Viel Spaß !

Links das Produkt, das man streichen kann, rechts wie es anders geht.

Im Bad

Duschgel: feste Seife

Flüssigseife: feste Seife

Klopapier: kleine Wasserflasche oder Waschlappen – Ja, das geht und ist sogar hygienischer.

Binden und Slipeinlagen : waschbare, wiederverwendbare Hygieneartikel aus Stoff

Tampons: Mooncup

Badreiniger: Zitronensäure oder Essigessenz

Reinigungstücher und -lotionen: Waschlappen und Wasser

Mobilität

Auto: Auch einkaufen kann man mit dem Rad, es gibt Lastenräder oder Fahrradanhänger und E-Bikes oder E-Roller.

Flugzeug: Die Bahn ist schlecht, aber immer noch besser als fliegen und vielleicht bekommt die DB doch noch irgendwann das Management, das dieses Verkehrsmittel verdient. Ansonsten : Man muss zum Urlaub machen nicht in die Karibik fliegen!Lasst die Flugzeuge am Boden!

Küche

Alufolie und Frischhaltefolie : Bienenwachstücher oder Brotzeitboxen

Küchenrolle: Lappen

Kleidung

Was geht, second hand erwerben. Vor allem für Kinder geht das noch gut 😉 Second-hand-Geschäfte, Flohmärkte (oft billiger und wenn man einen Verkäufer mit ähnlichem Modegeschmack findet, kann man oft einiges abstauben), Kleiderkreisel, Mamikreisel …

Möbel

Ikea etc.: Flohmärkte, (ebay)-Kleinanzeigen, Sozialkaufhäuser etc.

Geschirr: Das wird einem second hand quasi hinterhergeschmissen.

Strom

Wäschetrockner : Wäscheleine !

Fön: Braucht es ihn wirklich ?

Bügeleisen : Kleidung mit etwas Wasser besprühen oder beim Duschen mit ins Badezimmer hängen.

Staubsauger : Besen oder Wischer, wo kein Teppich

Lebensmittel

Plastik-Einkaufstüte: Leinentasche

Obst -/Gemüsetütchen: wiederverwendbare Netze

Auf verpackungsarme und regionale Produkte achten

Getränkeflaschen: Wasser aus der Leitung. Zitronenlimonade kann man auch ruck zuck selbst machen. Lecker ist auch Hollersirup, dafür braucht es auch nicht so viele Flaschen.

Saft: Schon lecker, aber einfach mal mehr Obst essen geht auch.

Tierische Produkte: in Maßen oder völliger Verzicht

Kinder

Wegwerfwindeln: Stoffwindeln, gibt es auch second Hand und ist nicht eklig.

Sonstiges

Papiertaschentücher : Stofftaschentücher (zB. aus alten Kleidungsstücken)

Einkaufen bei Großkonzernen: Geld lieber denen geben, die es brauchen und vernünftiges damit machen. Nestle, Müller und Amazon haben z. B. mehr als genug Kohle und zu wenig Gewissen – behaupte ich jetzt mal.

Banken: Blockchain, ethisch halbwegs korrekte Bank

Noch vorhandene nicht nachhaltige Produkte nicht wegschmeißen, sondern verwenden, aber nicht nachkaufen.

Und: Weitersagen, aufklären!!!

Die aufgezählten Produkte waren welche, denen man immerhin noch einen bestimmten Nutzen zusprechen kann. Überflüssig zu sagen, was man mit denen macht, die man höchstens noch als Gag bezeichnen kann. #Energiefrosch, Kiwibox, Bananenschneider, Eincremehilfe…

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